Kann der Auftraggeber sein Geld zurückverlangen, wenn ihm die Arbeit nicht gefällt?

Bei echten „handwerklichen Fehlern“ kann das Geld zurückverlangt
bzw. eine Zahlung verweigert werden. Was im jeweiligen Bereich diese
„handwerklichen Fehler“ sind entscheidet im Streitfall ein Gericht mit Hilfe
eines Gutachters.

Natürlich kann eine Zahlung auch verweigert werden, wenn der
Vertragszweck nicht erfüllt wurde. Z.B. wenn ein Fotograf bei einem
Hochzeitsshooting kein einziges Bild des Brautpaares gemacht hat und
stattdessen die Gebäude fotografiert hat. Oder ein Musikproduzent für eine
Reggaeband ein Stück in Richtung Schlager produziert.

Einen Anspruch auf „Schönheit“ und Zufriedenheit hat der Auftraggeber allerdings nicht. Daher wird man in aller Regel auch keinen Fotografen oder Produzenten beauftragen, dessen Arbeit man nicht kennt.

Letztlich muss man natürlich immer den Einzelfall beurteilen.