Dieser Vertrag regelt die Beziehung zwischen dem Fotografen und dem Model eines Fotoshootings. Hier geht es auf der Seite des Fotografen um das Urheberrecht und auf der Seite des Models um das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Außerdem sollten Zeit, Dauer und weitere Rahmenbedingungen des Shootings vereinbart werden.

Soweit eine gewerbliche Nutzung der Bilder beabsichtigt ist, wird
in aller Regel eine Vergütung für das Model vereinbart.

Üblicherweise vereinbart man dann weiter, dass die Bildrechte vom
Model ohne jegliche Beschränkung auf den Fotografen bzw. die Agentur übertragen
werden. Es können natürlich auch Beschränkungen in den Vertrag aufgenommen
werden. Diese sehen dann etwa eine zeitliche (Nutzungsdauer), räumliche (nur
bestimmte Länder) oder auch sachliche (nur für einen bestimmten Zweck wie
Werbung oder Ausstellung) Einschränkung vor.

Folgende Punkte gehören in einen „Model Release“ Vertrag :

  • Die Vertragsparteien müssen genau
    bezeichnet werden
  • Die Art der Fotografie (das
    „Genre“) sollte bezeichnet werden (z.B. Portrait)
  • Der Umfang der Nutzung durch den
    Fotografen (s.o.)
  • Hat der Fotograf ein
    Exklusivrecht zur Nutzung?
  • Die Vergütung des Models
  • Das Nutzungsrecht der Fotos durch
    das Model