Schauspielerische sowie tänzerische Darbietungen sind über das Leistungsschutzrecht aus §§ 73 ff. UrhG geschützt. Die Darsteller sind hier die ausführenden Künstler. Sie können die entsprechenden Verwertungsrechte über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) zu Geld machen.

Unerlaubte Mitschnitte der Darbietung oder Ähnliches können auch über dieses Leistungsschutzrecht durchgesetzt werden.

Wahrnehmungsberechtigte Schauspieler und Tänzer oder andere künstlerische Produzenten – müssen, um in den Genuss der Ausschüttungen zu kommen, einen Vertrag mit der GVL abschließen.

Abgaben an die GVL müssen von den Nutzern bzw. Veranstaltern bei der Zweitverwertung von Werken gezahlt werden. Das heißt, wenn Werke gesendet (über Radio, Fernsehen oder Internet) oder öffentlich aufgeführt werden (in Gaststätten oder Diskotheken). An diesen Abgaben werden dann die Leistungsschutzberechtigten Schauspieler bzw. Tänzer beteiligt. Die Abgaben werden für die GVL von der GEMA mit eingezogen.